Hochzeitsplanung: Die letzten 5 %, die Eure Hochzeit noch besser machen
- Marius Pokutta

- 29. Juli
- 4 Min. Lesezeit

Die Planung steht, die meisten Dienstleister*innen sind gebucht und trotzdem habt Ihr das Gefühl, noch etwas tun zu müssen?
Dann geht es jetzt nicht mehr um große Entscheidungen. Sondern um kleine Ideen, die oft nur wenige Minuten kosten und Eure Hochzeit trotzdem ein Stück besser machen.
Fotos:WIX
Hochzeitsplanung-Tipps für die letzten Wochen:
Schließt offene Gedanken ab
Plant einen festen Abend ein, an dem Ihr Euch ausschließlich um offene Aufgaben kümmert. Bezahlt alle Dienstleister*innen, überweist Restbeträge, beantwortet letzte E-Mails und hakt alles ab, was bereits erledigt werden kann.
Jeder Dienstleister hat sein eigenes System mit Anzahlungen, Restrechnungen oder Fristen. Dadurch bleiben oft viele kleine Gedanken gleichzeitig im Kopf.
Wenn Ihr alles an einem Abend erledigt, ist dieses Kapitel abgeschlossen und Ihr startet deutlich aufgeräumter in die letzten Tage vor Eurer Hochzeit.
Legt einen Optimierungsstopp fest
Legt einen Zeitpunkt fest, ab dem Ihr nichts Neues mehr plant. Ab jetzt werden nur noch echte Probleme gelöst.
Die tolle Idee, die Ihr drei Tage vor der Hochzeit noch im Internet entdeckt, ist wahrscheinlich auch nach Eurer Hochzeit noch eine gute Idee.
Fragt Dienstleister*innen ruhig auch kurzfristig an

Vielleicht seid Ihr erst vor Kurzem auf eine Idee gestoßen, die Euch richtig gut gefällt. Viele Paare gehen dann automatisch davon aus, dass ohnehin alles ausgebucht ist.
Dabei werden durch Verschiebungen oder Absagen manchmal auch kurzfristig Termine frei.
Mehr als eine freundliche Anfrage kann nicht passieren – und vielleicht wird genau diese spontane Idee doch noch Teil Eurer Hochzeit.
Beantwortet die Fragen, mit denen niemand rechnet
Die meisten Informationen rund um Eure Hochzeit kennt Ihr längst. Eure Gäste aber nicht.
Überlegt deshalb, welche Fragen erst durch Eure gebuchten Dienstleister*innen oder besondere Programmpunkte entstehen könnten.
Zum Beispiel:
Kann ich Musikwünsche abgeben? Wenn ja, wie?
Ist die Fotobox unbegrenzt nutzbar?
Muss ich Getränke selbst am Tresen holen oder kommt der Service?
Wie funktioniert das Audio-Gästebuch?
Legt diese Informationen genau dort aus, wo sie gebraucht werden. Ein kleines Schild an der Fotobox, ein Aufsteller beim Audio-Gästebuch oder ein Hinweis auf den Tischen verhindert Rückfragen und sorgt dafür, dass Eure Gäste Angebote nutzen, die sie sonst vielleicht übersehen hätten.
Wenn Ihr Live-Gästeportraits anbietet, lohnt sich dort ebenfalls ein kurzer Hinweis. Viele Gäste wissen anfangs nicht, wie das Konzept funktioniert oder ob wirklich alle gemalt werden.
Macht Gruppenfotos angenehmer
Stellt für die Gruppenfotos einen ausreichend großen Abstelltisch für Handys bereit.
Viele Fotograf*innen bitten die Gäste, ihre Smartphones aus den Hosen- oder Jackentaschen zu nehmen. Ein Tisch ist deutlich praktischer, als wenn vierzig Menschen ihre Handys gleichzeitig auf den Boden legen oder zwischen Taschen und Jacken verteilen.
Und wenn viele Gruppen fotografiert werden, lasst laut Partymusik laufen. Das hält das Tempo hoch und sorgt für eine lockere Atmosphäre, während die nächsten Gruppen zusammengestellt werden.
Plant Zeit für Eure Lieblingsmenschen
Geht im Laufe des Tages ganz bewusst einmal an jeden Tisch. Bleibt dort nicht nur für ein schnelles Anstoßen stehen, sondern nehmt Euch 3 oder 5 Minuten Zeit.
Überlegt Euch vorher kleine gemeinsame Momente für einzelne Gruppen. Trinkt mit den Großeltern einen Kaffee, stimmt am Tisch Eurer Freund*innen den gemeinsamen Schlachtruf an, schenkt den Kindern ein paar Seifenblasen oder Jojos oder zeigt Euren Arbeitskolleg*innen den Kartentrick, den Ihr schon lange einmal vorführen wolltet.
Diese Begegnungen dauern oft nur wenige Minuten. Ohne Planung gehen sie im Hochzeitstag aber erstaunlich leicht unter.
Plant auch den Tag nach der Hochzeit
Und zwar als Euer erstes Date.

Nicht, weil Ihr unbedingt etwas unternehmen müsst, sondern weil Ihr zum ersten Mal bewusst etwas als Ehepaar macht.
Reserviert einen Wellnesstag, bucht eine Massage, geht ins Kino, besucht Euer Lieblingsrestaurant und lasst gemeinsam die Aufregung der vergangenen Tag Revue passieren.
Nach monatelanger Hochzeitsplanung endet Eure gemeinsame Reise nicht mit dem letzten Lied. Mit einem bewusst geplanten Tag danach schafft Ihr einen schönen Übergang in Euren gemeinsamen Alltag.
Häufige Fragen zu den letzten Hochzeitsvorbereitungen
Was sollte man zwei Wochen vor der Hochzeit noch erledigen?
Zwei Wochen vor der Hochzeit sollten keine großen Entscheidungen mehr getroffen werden. Stattdessen lohnt es sich, offene Aufgaben abzuschließen, letzte Informationen für Eure Gäste bereitzustellen und den Ablauf noch einmal mit etwas Abstand zu betrachten.
Was wird bei der Hochzeitsplanung häufig vergessen?
Oft sind es nicht die großen Dinge, sondern kleine Details: Informationen für Gäste an den richtigen Stellen, ein Abstelltisch für Handys bei den Gruppenfotos, bewusst geplante Zeit mit den wichtigsten Menschen oder ein schöner Plan für den Tag nach der Hochzeit.
Fazit
Wenn Ihr mit Eurer Hochzeitsplanung eigentlich fertig seid, beginnt oft die letzte und schönste Phase der Vorbereitung.
Jetzt geht es nicht mehr um große Entscheidungen. Es geht um die kleinen Ideen, die den Ablauf verbessern, Euren Gästen Orientierung geben und Euch Raum für persönliche Momente schaffen.
Genau diese letzten fünf Prozent kosten meist nur wenig Zeit – können den Unterschied aber deutlich spürbar machen.

Vielleicht sehen wir uns auf Eurer Hochzeit
Falls Ihr bei Eurer Hochzeitsplanung noch nach einer besonderen Erinnerung sucht, freue ich mich, wenn Ihr Euch meine Arbeiten anschaut.
Ich male live auf Hochzeiten Gästeillustrationen, gestalte Gruppenbilder und fertige individuelle Kunstwerke nach Euren Fotos an. Vielleicht passt eines meiner Angebote genau zu Eurem Tag.




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